schrefler  
 
 
 

Biografie


Sei frei, wirklich frei, das zu tun was Du willst, frei für das, was Du wirklich willst!

Letzte Aktualisierung: Feb 2011

Kurzbiographie

Künstler, Ökologe, Kletterer - geboren in Linz, Lebensmittelpunkt derzeit in Graz.

Visual Media Artist

Klaus Schrefler begann mit Fotografie als künstlerischem Medium, verlagerte sich später zunehmend auf Visuelle Kunst im weiteren Sinn; heute arbeitet er vorrangig spartenübergreifend; Sein künstlerisches Werk umfasst folgende Genres: Foto-, Video- und Installations-Arbeiten, Skulpturen im öffentlichen Raum, Animationsfilme, transdisziplinäre Kunstprojekte und unzählige Bildwerke. Zahlreiche internationale Präsentationen - Algerien, Australien, Dänemark, Deutschland, Ecuador, England, Frankreich, Indien, Japan, Kroatien, Slowenien, Spanien, USA, u. a.; Studienreisen in ~30 Länder.

Lehraufträge

an der Karl-Franzens-Universität Graz, 1998-2011 & an der KPH (Kath.Padag.Hochschule) Graz 2009

Initiator des KünstlerInnenkollektivs

theSYNdicate – intercultural network for transforming arts, 2002, www.syn.mur.at - http://syn.mur.at .

Ausbildung

Studium Botanik / Ökologie, Karl-Franzens Universität Graz, 2002 abgeschlossenes Doktorat.

Film & Video (Auswahl)

2009 Location Scout und Leitung bei den riskanten Filmaufnahmen in der Strubschlucht für Szenenbilder zu 3SAT-Doku Sölker Marmorwelten, Austria
2001-2009 Produktion INTIÑAHUI - Im Auge der Sonne, 3D-Animationsfilm, 9 Sequenzen, 27min, Graz, Austria
2005 Das Rad der Zeit, Dokumentationsvideo zur interkulturellen Marmorskulptur, 20min, Graz, Austria
2001 Rhythmen Der Gewalt, Double-Screen-Video, 11min, Graz, Austria

Film Festivals - INTIÑAHUI - Im Auge der Sonne

2011 Multicultural Festival, Canberra, Australien
2011
Rythmetic Festival International du Film d'Animation Expérimental, Begles, Fankreich
2010
Canton Palace Theatre Film Festival, Canton, Ohio, USA
2010 Ars Electronica Animation Festival, Linz, Austria
2009 42nd Houston WorldFest – Grand Remi Award / Bester Experimentalfilm, Houston, Texas, USA
2008 39th International Film Festival of India, IFFI Goa, Panaji, Indien – Offizielle Selektion, internat. Wettbewerb, mit offizieller Einladung des Künstlers
2007 13th Annual Twin Rivers Media Festival, Courtyard Gallery, Asheville, USA  - Offizielle Selektion, internationaler Wettbewerb, Auszeichnung: 4. Preis für Animation
2007 International Aarhus Festival of Independent Arts (AFIA), Dänemark, Offizielle Selektion internationaler Wettbewerb
2007 23rd. Chicago Latino Film Festival, USA, Offizielle Selektion, internationaler Wettbewerb

Film Präsentationen in Kunstinstitutionen & im Kino
INTIÑAHUI - Im Auge der Sonne

2010 Kino in Algier, Öst. Botschaft, Algier, Algerien
2009 Schubertkino Graz, Austria
2009 Kunsthaus Graz, im Rahmen der Ausstellung „Leben? - Biomorphe Formen in der Skulptur" gezeigt; kuratiert von Katrin Bucher Trantow & Peter Pakesch, Graz, Austria

Video & Media Installationen; Multimedia Performances (Auswahl)

2011 Lange Nacht der Museen, K.-F. Universität Graz, Graz, Austria
2011
Schaumbad, Studio-Installation, Graz, Austria
2009
Schaumbad, Inti, 3D-Stereo-Installation, Graz, Austria
2004 Bahnhofs-Non-Stop-Kino, Rhythmen Der Gewalt, Graz, Austria
2004 Generalmusikdirektion, Sunsession Graz – Performance-Ritual, Im Auge der Sonne, Graz, Austria
2003 ORF Steiermark, Medien-Installation zur Ausstellungseröffnung: Frauen bauen ihre Zukunft, Graz, Austria
2003 art.work, Kulturserver der Stadt Graz
2003 NCC03 Netart Community Congress
2002 Tabor Violence Festival, A Virtual Memorial, Tabor, Czech Republic
2002 43rd International Film Festival, Thessaloniki, Greece
2002 Computer Space, Sofia, Bulgaria
2002 Liverarti Festival Biennale, Liverpool, UK [Koop. mit Violence Online Festival]
2000 Gromki, Graz Meets Metelkova Festival, Zum Abschied vom Vater, Ljubljana, Slowenien
2000
ESC Im Labor, Graz Meets Metelkova Festival, Zum Abschied vom Vater, Graz, Austria
2000
Kulturzentrum bei den Minoriten, Zum Abschied vom Vater, Graz, Austria
2000
Stadtmuseum Feldbach, Zum Abschied vom Vater, Feldbach, Austria
1999
Linz Posthof, CCP-Records Showcase, Linz, Austria
1999 Kulturzentrum Weiz, Faces/ Phases of War, Weiz, Austria
2001 Dom Im Berg, Rhythmen Der Gewalt, Graz, Austria
1999 Theatro Graz, Back to the Bone, Graz, Austria

Aktionen im öffentlichen Raum & Performance

2005 Bahnhofskino, Rhythmen der Gewalt, Graz, Austria
2004 Theater im Palais, Kanazawa Butoh Khan, Graz, Austria
1997 PAN Art Gallery, Faces/ Phases of War, Fukuoka, Japan

Werke im öffentlichen Raum

2011 Karl-Franzens Universität Graz, panta rhei, Marmorskulptur 600kg, Graz, Austria
2005 Schloss St. Martin, Das Rad der Zeit, interkulturelle Marmorskulptur 2,4 Tonnen, Graz, Austria

Solo- & Gruppenausstellungen (Auswahl)

2011 Schaumbad, Welcome back! Graz, Austria
2011
Galerija Makina, Pula, Kroatien
2003
ORF Steiermark, Frauen bauen ihre Zukunft, Graz, Austria
2003 Universitätsbibliothek Graz, UNIversum Graz "Graz 2003", Graz, Austria
2002 Linz Hospiz, Lebenswert, Linz, Austria
2000 Kulturzentrum bei den Minoriten, Himmlisches Jerusalem, Graz, Austria
2001 Theater im Kürbis, Zum Abschied Vom Vater, Wies, Austria
2000 Literaturhaus Wien, Fehlerlose Dunkelheiten, Wien, Austria;
2000 Theater im Kürbis, Tendenzen, Wies, Austria
1999 Fukuoka Art Museum, Natural Rhythms, Fukuoka, Japan
1999 Theatro Graz, Back to the Bone, Graz, Austria;

Konzeptionelle Kunstprojekte im Rahmen von Kooperations-Projekten

2007-2010 T.O.Y.S. - trash of your society, Graz
2007
The Politics of Culture – Uli goes Europe, Afro-Asiatisches Institut, Graz
2007 The Politics of Culture – re-engaging Uli, Nigerianische Kunst in Graz, ESC im Labor, Graz
2006 The Politics of Culture – Nigerianische Kunst im Nirgendort, Landesschülerheim, Graz
2006 SOL Steiermark – Autophoto Guatemala, Graz

Arbeitstechnik

Klaus Schrefler (~alias KaRaSu) arbeitet vorrangig spartenübergreifend, wobei der Fokus durchaus auf Visueller und Bildender Kunst liegt, so bezeichnet er sich selbst auch einfach als Visual Media Artist. Künstlerisch-kreative Aspekte kombiniert er thematisch oft mit beinah analytisch-wissenschaftlichem Zugang – Ergebnisse seiner Arbeit liegen in vielerlei Form vor: Fotografie, Video, Skulpturen, Computeranimation, multimediale Performances und Installationen.

Themen

Sein Werk zielt auf eine universale Bewegung zwischen den Abgründen der Menschheit (Zerstörung, Krieg, Gewalt, Rassismus und deren Herkunft) und den Lichtseiten (die Metapher der Sonne als eine transformierende Quelle der Energie, Menschenrechte und Respekt vor der Natur) ab. Thematisch beschäftigt er sich oft mit sozialen oder politischen Gegebenheiten, die Menschen rund um den Globus gleichermaßen betreffen. Sein Ziel ist es, Ängste und Erwartungen der Menschen zu reflektieren und selbige damit zu konfrontieren. Die Arbeiten provozieren den Betrachter und regen dazu an, die eigene Existenz vor dem gesellschaftlichen Kontext zu hinterfragen. So entstehen Reibungspunkte, die Transformationen bewirken; abstrakt in der Komposition, real in der Form, surreal im Kontext.

Geschichtlicher Abriss

Bereits in seinen frühen Werken schafft er verstörende Bilder von den Schattenseiten des Daseins. Zu der Zeit bestimmen Gewalt, Krieg und die Auswirkung auf die menschliche Psyche seine Arbeiten. Es folgen Aufenthalte in New York, Tokio und Fukuoka (Japan). Erste Videoarbeiten bringen die symbolische Darstellung von Täter-Opferbeziehungen ins Zentrum seiner künstlerischen Tätigkeit. Kindesmissbrauch, sexuelle Gewalt an Frauen, Krieg bestimmen diese Werksphasen. 2001 folgt ein Aufenthalt in Ecuador, der in den Anden nicht nur die Inspiration zum Gesamtwerk Intiñahui bringt: an den Quellflüssen des Amazonas wird Klaus Schrefler von einer schweren Erkrankung ergriffen, an der noch Monate lang leidet.

Diese Reise bringt ihn auch nach Ingapirca, einer alten indigenen Kultstätte im Süden Ecuadors - diese inspiriert ihn schließlich zum Filmwerk Intiñahui. Die Zyklen des Lebens, das Bewußtsein über die Zusammengehörigkeit der Teile fließen massiv in die künstlerisch Darstellung ein - ein Animations-Filmwerk über den Kreislauf des Lebens. In Quito lernt er den Bildhauer Luis Viracocha kennen und gewinnt ihn dafür gemeinsam eine Kontinente verbindende Skulptur zu planen. Der Grundstein für "Das Rad der Zeit" ist gelegt. Die von den beiden gemeinsam mit Walter Ackerl geschaffene 2,5-Tonnen-Marmorskulptur, wird 2004 in der Steiermark realisiert.

Themen wie Armutsbekämpfung, Umweltschutz und der Einfluss des Konsumverhaltens auf die Ausprägung der Zustände in der Welt prägen sein Denken. Überzeugt davon, dass Kunst ein probates Mittel ist diesen Prozesses im menschlichen Entwicklungsprozess zu unterstützen gründet er The Syndicate - intercultural network for transforming arts, eine Vereinigung von KünstlerInnen und ManagerInnen, die disziplin- und länderübergreifende Kunstprojekte umsetzt. Zentrales Ziel ist es mit den Mitteln der Kunst jene Wert- und Weltbilder zu transformieren, die einer friedvollen Welt im Wege stehen. Unter dem Motto: Wie können Einzelne die Fülle genießen, so lange ein Großteil im Kollektiv der Menschheit von Armut, Hunger und Krieg geprägt wird.

 
 

 

www.inti.at
das world art projekt
ein lebenszyklus in film, skulptur, performance & musik. 2001-2009.

www.syn.mur.at
intercultural network for transforming arts - since 2002.

respect nature
Ökologie & Lehraufträge.

Schrefler
©2009 Michaela Grabner

 
 
     
 
 

Visual Media Art
© 2011 Klaus Schrefler